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Die Premiere des Balletts Don Quixote steht bevor
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag ist zurzeit mit den Proben für seine nächste Premiere, das Ballett Don Quixote, voll beschäftigt. Das beliebte, thematisch in Spanien angesiedelte Werk nach den Motiven des bekanntesten spanischen Romans Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha von Miguel de Cervantes, und mit der temperamentvollen Musik des Wiener, lange Zeit in Russland wirkenden Komponisten, Dirigenten und Geigers Ludwig Minkus, bietet die Gelegenheit zu einer glanzvollen Exhibition der klassischen Tanztechnik.
Die Premiere der Fassung Mario Petipas und Alexander Gorskis in der Einstudierung des jetzigen Direktors des Tanzkonservatoriums Prag, Jaroslav Slavický, findet am 16. Februar 2012 an der Staatsoper Prag statt.
Wir bringen einige Aufnahmen von den ersten Proben (die ganze Serie wird bald auf Facebook zugänglich sein).
Die nächsten Vorstellungen
- Musikalische Leitung: F. Drs, J. Štrunc
- Regie: M. Otava
- Bühnenbild: J. Svoboda
- Kostüme: J. Jelínek
- Chorleitung: T. Karlovič, A. Melichar
- Regieassistent: L. Cukr, P. Jirsa
Giacomo Puccini war an dem Drama La Tosca von Victorien Sardou seit dem Jahre 1889 interessiert, als er die Schauspielerin Sarah Bernhardt in seiner Titelrolle gesehen hat. Die komplizierten Verhandlungen zwischen seinem Verleger Giulio Ricordi mit Sardou und Puccinis Arbeit an den Opern Manon Lescaut und La Bohème haben jedoch die Komposition um zehn Jahre verzögert; sie wurde erst im Jahre 1899 vollendet. Die Uraufführung fand am 14. 1. 1900 am Teatro Constanzi in Rom statt und war ein großer Erfolg, obwohl zum Beispiel Gustav Mahler die Oper ein „meisterhaftes Machwerk“ genannt und sich auch Richard Strauss verächtlich über sie ausgedrückt hat. Die im Jahre 1800 in Rom zur Zeit der Kämpfe Napoleons mi Österreich in Italien angesiedelte Oper über die Sängerin Tosca, ihren Geliebten, den Maler Cavaradossi, und den hinterhältigen Polizeichef, Baron Scarpia, gehört trotz Allem bis heute zu den beliebtesten Opernwerke aller Zeiten.
Die Produktion an der Staatsoper Prag verwendet das zur Legende gewordene Bühnenbild von Josef Svoboda aus der Aufführung zur Zeit der Großen Oper des 25. Mai (heute Staatsoper Prag) aus dem Jahre 1947. Die genaue, jedoch heute bereits mit Verwendung modernen Technologie hergestellte Kopie, hat zur Beliebtheit dieser Produktion sehr beigetragen. Sie hatte auch beim Gastspiel der Staatsoper Prag in Japan mit den Gästen Maria Guleghina bzw. Eva Marton in der Titelrolle (2003) oder in Salzburg (2006) Erfolg.
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23. 02. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
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28. 02. 2012 um 19:00
A.. C. Adam: Giselle
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29. 02. 2012 um 19:00
G. Rossini: Der Barbier von Sevilla
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