Leonard Bernstein: Candide
Inszenatoren
- Musikalische Einstudierung: G. Tourniaire
- Musikalische Leitung: F. Drs
- Regie: M. Caban, Š. Caban
- Regie: L. Cukr
- Bühnenbild: Š. Caban
- Kostüme: S. Rybáková
- Choreographie: R. Hofmanová
- Lichtdesign: P. Dautovský
- Chorleitung: T. Karlovič
- Regieassistent: P. Jirsa
Besetzung
- Candide: A. Briscein, D. Uličník, A. Briscein, D. Uličník, A. Briscein, D. Uličník
- Cunegonde: M. Breckenridge, J. Sibera, M. Breckenridge, J. Sibera, M. Breckenridge, J. Sibera
- Voltaire, Pangloss, Martin: J. Korn
- Maximilian, Captain: O. Kříž, V. Sibera, O. Kříž, V. Sibera, O. Kříž, V. Sibera
- Governor, Vanderdendur, Ragotski: M. Klamo, R. Samek, M. Klamo, R. Samek, M. Klamo, R. Samek
- The Old Lady: M. Chylíková, J. Marková-Krystlíková, M. Chylíková, J. Marková-Krystlíková, J. Marková-Krystlíková
- Paquette: M. Bauerová, L. Zejfartová, M. Bauerová, L. Zejfartová, M. Bauerová, L. Zejfartová
- Alchemist, Sultan Achmet, Crook: Ch. Newman, J. Ondráček, Ch. Newman, J. Ondráček, J. Ondráček
- Cosmetic Merchant, Inquisitor I, Charles Edward: T. Hinterholzinger, N. Nikolov, T. Hinterholzinger, N. Nikolov, T. Hinterholzinger, N. Nikolov
- Doctor, Inquisitor II, Tsar Ivan: M. Horák, L. Koverdynský, M. Horák, L. Koverdynský, M. Horák, L. Koverdynský
- Bear-keeper, Inquisitor III, Croupier: O. Eremin, N. Tašev, O. Eremin, N. Tašev, O. Eremin, N. Tašev
- Junkman, Hermann Augustus: J. Hájek, J. Moravec, J. Hájek, J. Moravec, J. Hájek, J. Moravec
- Pangloss: J. Korn, J. Korn
Gäbe es einen Sonderpreis für die zahlreichsten Versionen ein und desselben Werkes, so müsste Candide ihm bekommen. Es verfolgte Leonard Bernstein ganze 33 Jahre lang! Seit der ersten Musicalversion über das Libretto der amerikanischen Schriftstellerin Lilian Hellman nach der berühmten Novelle von Voltaire (Uraufführung am 1. 12. 1956 in New York) über weitere Musical – und dann Opernfassungen bis zu der letzten, am 13. 12. 1989 in Barbican Centre in London aufgeführten, änderten sich das Libretto wie auch die musikalische Bearbeitung jedesmal, wurden neue Lieder zugefügt (Bernstein selbst war auch Autor des Textes zu einigen von ihnen). Die anfangs teils als sofistizierte Operette, teils als verrückte Komödie mit Anzeichen Montypythonschen Humors aufgefasste unterhaltsame unverbindliche Satire ist eine ausgezeichnete Übertragung Voltaires ironischer Grimasse an die Adresse der auf der optimistishen Weltanschauung basierenden philosophischen Richtungen.
Im Ablauf der Oper, die in einem Blitztempo voranrast, kommt es zum Vertreiben des pechverfolgten Jungen Candide aus dem Geburtsland Westfalen, seine Anwerbung in die bulgarische Armee, seine Vorführung vor die spanische Inquisition, sein betrügerisches Zum-Bettler-Machen, sein Umherirren im südamerikanischen Urwald, sein Scheitern auf einer öden Insel und sein abermaliges Trennen von der geliebten Kunigunde, die mit Würde verschiedenste Formen körperlicher Schmacht erträgt, die ihr buchstäblich von jedermann angetan wird. Candide hat allerdings während all der Katastrophen ständig die Lehre seines Lehrers Doktor Pangloss vor Augen, dass nämlich »alles vollkommen ist in dieser vollkommensten aller möglichen Welten.« Bernsteins reizende, mit witzigen Liedern (u.a. der berühmten Koloraturarie der Kunigunde »Glitter and Be Gay«) gespickte Partitur wurde zu einem Kultmusical und wurde besonders in den USA im Repertoire sowohl von Amateurvereinen als auch großen Opernhäusern zu Hause.
Premiere: 25. 5. 2006

Die Partners der Vorstellung
společnost ČEZ a. s.
Rok s židovskou kulturou – 100 let Židovského muzea v Praze statt
Pražské jaro 2006 statt
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22. 05. 2012 um 19:00
G. Verdi: Il Trovatore
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23. 05. 2012 um 19:00
G. Rossini: Der Barbier von Sevilla
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24. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
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