Ludwig Minkus: Don Quijote
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: V. Zahradník
- Choreographie: J. Slavický, K. Slavická, H. Vláčilová nach M. Petipa und A. Gorsky
- Regie: J. Slavický
- Bühnenbild: J. Jelínek
- Kostüme: J. Jelínek
Besetzung
- Don Quijote: M. Boček, J. Svoboda
- Sancho Panza: J. Kolva, R. Hlinka
- Kitri: M. Ogimoto, A. Nanu
- Basil: U. Azizov, O. Vinklát, als Gast
- Mercedes: Z. Hvízdalová, P. de Sevin
- Espada: V. Kocian, F. Janda, als Gast, J. Slypyč
- Camacho: V. Burlac, S. Gherciu
- Květinářky 2: P. Nálevková, H. Chavarot, D. Lazucova, I. Burduja, P. Horká, M. Lanoue
- Amor: D. Lazucova, I. Burduja
- Hostinská: M. Hybešová, L. Kozlová
- Cikánka: I. Zahradníková, K. Madejová
- Cikán: R. Hlinka, J. Kolva
- Otec: J. Němeček, P. Jirsa
- Kněz: I. Kolva
Der Roman El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes hat zahlreiche Werke der Literatur, der Musik, des Theaters, der bildenden Kunst und des Films inspiriert. Was das Musiktheater betrifft, haben verschiedene Episoden des Romans mehr als 50 Komponisten ein Sujet zur Vertonung geliefert, von Francesco Conti (Wien 1719) und Antonio Caldara (Wien 1727) über Giovanni Paisiello (Neapel 1769), Wilhelm Kienzl (Berlin 1898) bis zu Jules Massenet (Monte Carlo 1910), Richard Heuberger (Wien 1910) und Stanislav Moniuszko (Warschau 1923). Auch im Ballett ist ein Don Quijote-Thema zum ersten Mal in Wien behandelt worden, und zwar 1740 als Werk des Ballettmeisters Franz Hilverding; im Jahre 1768 hat der Ballettreformator Jean-Georges Noverre dieses Sujet mit der Musik von Joseph Starzer choreographiert.
Das bekannte klassische Ballett Don Quijote des in Wien geborenen Komponisten, Dirigenten und Violinisten Ludwig Minkus nach den Motiven des Romans von Cervantes handelt vor allem von der Liebesgeschichte zwischen Kitri und Basil. Das Werk wurde am 26. 12. 1869 am Großen Theater in Moskau in der Choreographie von Marius Petipa uraufgeführt und kehrt seitdem immer wieder auf die Bühnen der ganzen Welt zurück. Im Jahre 1902 wurde es in der Neubearbeitung eines der führenden Choreographen der damaligen Zeit, Alexandr Gorski, aufgeführt; seine Fassung hatte großen Erfolg und wird bis heute gespielt.
Die Staatsoper Prag führt die klassische Version von Marius Petipa und Alexandr Gorski in der Einstudierung des langjährigen Solisten des Nationaltheaters Prag und gegenwärtigen Direktors des Tanzkonservatoriums Prag, Jaroslav Slavický, auf.
Premiere: 16. 2. 2012
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22. 05. 2012 um 19:00
G. Verdi: Il Trovatore
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23. 05. 2012 um 19:00
G. Rossini: Der Barbier von Sevilla
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24. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
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