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Felix Mendelssohn-Bartholdy: Ein Sommernachtstraum / Sen noci svatojánské

Inszenatoren

Besetzung

Diese lyrische Komödie von William Shakespeare ist als Gelegenheitsstück, für eine häusliche Aufführung anläßlich einer Hochzeit, entstanden. Die geniale Feerie mit ihrer flimmernden Welt der Waldwesen, in der sich der Traum einer Nacht abspielt, das Zauberspiel der verliebten Paare und die burlesken Szenen der Handwerker haben Felix Mendelssohn-Bartholdy im Jahre 1826 zu einer außerordentlich erfolgreichen Ouvertüre inspiriert. Fünfzehn Jahre danach komponierte er im Auftrag des preussischen Königs Friedrich Wilhelm IV. die Bühnenmusik für das ganze Stück. »Ich möchte mir einen Traum erfüllen: Ein Sommernachtstraum als eines der bizarrsten, groteskesten und erotischsten Spiele zu inszenieren, die uns dieses ursprünglich nicht für das Ballett geschriebene Werk bietet«, sagt der Choreograph Libor Vaculík. »Ich traue mir zu, die idyllische Komödie vielleicht bis an die gefährliche Grenze der Groteske auszudehnen, die Realität mit Irrationalität durchdringen zu lassen, einmal Lachen, einmal Grausamkeit, einmal Weinen. Ich habe das Gefühl, daß in unseren Zeiten überhaupt nichts sicher ist..., aus einem Tyrannen kann ein Sklave werden, ein Sklave entpuppt sich als Tyrann, aus der Liebe wird Haß, aus dem Tango ein Walzer, und aus einem Ballett – ein Rap Dance. Nicht immer, nicht überall, doch gewiß in den Träumen und Sehnsüchten der Hauptfiguren in Ein Sommernachtstraum.«

Premiere: 6. 4. 2006

Aufführungsdauer: 2 Stunden 10 Minuten mit 1 Pause

Echos in der Presse

«Das junge Ballettensemble kommt mit der profilierten, technisch oft anspruchsvollen choreographischen Handschrift von Vaculík im Großen und Ganzen gelungen zurecht. Nach der Kameliendame ist es ein weiterer Versuch von Vaculík, für die Staatsoper in Prag eine attraktive Vorstellung für die gesamte Familie zu schaffen.»

(Marcela Benoniová, Právo, 19. 4. 2006)

«Vaculík ist ein Schöpfer, der mit einer phantasievollen Fabulierkunst in Sachen Bewegung begabt ist – seine Formensprache der Tanzkunst ist originell und mannigfaltig. Farbenreich zeichnete er die Figur des übermütigen Pucks, dessen Parts mit einer hohen Dosis Enthusiasmus und Einfallsreichtum dargestellt sind. Vaculík schwelgt hier einfach mit Ideen – Soloauftritte und Duetts folgen einer nach dem anderen, alles ist ständig in Bewegung. (…) Elegant wirkt die Leistung von Anna Ščekaleva in der Rolle der Titania, die ihrem Ausdruck eine natürliche Noblesse verlieh.»

(Lucie Dercsényiová, Lidové noviny, 25. 4. 2006)

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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