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Giuseppe Verdi: I Vespri Siciliani

Inszenatoren

  • Musikalische Leitung: H. Griffiths
  • Regie: K. Kříž
  • Bühnenbild: J. Malina
  • Kostüme: K. Matre Křížová
  • Choreographie: P. Ďumbala
  • II. Musikalische Leitung: R. Hein
  • Regieassistent: O. Kyndlová
  • Choreographieassistent: M. Pacek

Besetzung

Das Komponieren der Oper Die sizilianische Vesper, die 1852 die Pariser Oper bei Verdi bestellte, brachte dem Komponisten nicht viel schöpferische Gemütsruhe: Probleme bereiteten ihm der französische Text des Librettos wie auch die Zusammenarbeit mit dem Librettisten Eugène Scribe, der nicht bereit war, den Forderungen des Komponisten entgegenzukommen. Gegen seinen Willen musste Verdi – im Einklang mit dem damaligen Pflichtbrauch in der französischen Oper – eine großangelegte Ballettszene (»Die Jahreszeiten« im 3. Akt) einfügen. Als sich Differenzen mit der Darstellerin der Hauptrolle Sophia Cruvelli dazu gesellten, bezeichnete der erzürnte Komponist in einem Schreiben an den Direktor der Oper, Roqueplan, »das in Frankreich verbrachte Jahr als völlig vertan«, und fügte hinzu: »In der Zeit hätte ich zwei italienische Opern komponieren können!« Die Pariser Premiere der Oper am 13. 6. 1855 war nichtsdestoweniger sehr erfolgreich; in Italien stieß das revolutionäre, den historischen Aufstand der Sizilianer gegen die Franzosen 1282 behandelnde Thema auf Widerstand der Zensur, und die Oper konnte erst in einer abgeänderten Übersetzung des Librettos ins Italienische aufgeführt werden.

In den tschechischen Landen wurde Die sizilianische Vesper nur viermal aufgeführt: deutsch am 29. 1. 1859 im Ständetheater Prag, tschechisch am 10. 12. 1953 in Pilsen, am 27. 1. 1961 in Ostrava sowie am 1. 4. 1967 in Liberec.

Premiere: 23. 3. 2006

Aufführungsdauer: 3 Stunden 10 Minuten mit 1 Pause
Vorstellung in Italienisch mit tschechischen Bühnenübertiteln.
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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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