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Anda-Louise Bogza

Solistin der Oper des Nationaltheaters

Gastspielverpflichtungen führen Anda-Louise Bogza an renommierte Opernhäuser in Europa und Übersee. Vor allem als AIDA reüssierte sie an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin sowie an der Oper Leipzig. Als Tosca war sie beim Maggio Musicale Fiorentino und an der Bayerischen Staatsoper München (mit Maestro Zubin Mehta), an der Oper Frankfurt, an der Opéra National de Bordeaux , an der New Israeli Opera Tel Aviv, Semperoper Dresden (2009), am Grand Théâtre de Luxembourg, an den Nationalopern in Bratislava und Bukarest und in Japan erfolgreich. Sie war die Katia Kabanova in der Suntory Hall Tokyo und an der Janáček Oper und die Donna Anna an der Opéra de Marseille. In 2005 machte sie ihr erfolgreiches Debüt an der Opéra National de Paris Bastille in Rusalka und in 2008 in Théâtre Royal de la Monnaie – Bruxelles. In 2007 machte sie ihr Debut als Minnie in La fanciulla del West. In 2008 verkörperte sie die Titelrolle in Rusalka am Teatro dell’Opera di Roma. Zu ihren meistgesungenen Rollen zählt die gebürtige Rumänin auch die Leonora (Il Trovatore), die sie an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Budapest, der Königlichen Oper Kopenhagen, am Teatro de la Maestranza Sevilla (dirigent Maurizio Arena), und in den USA. Im Sommer 2009 sang sie die Tosca (Dirigent – Giorgio Morandi, Regie – Hugo de Ana) und im August 2010 die Leonora in Il trovatore (Dirigent – Marco Armiliato, Regie – Franco Zeffirelli) in der Arena di Verona.

Bei Arte Nova Classics erschien ebenfalls ihr Portrait mit italienischen Arien, Leonora (Il Trovatore – CD – dirigent I. Anguélov)  und bei Decca Der Sarlatan (Rosina) von Pavel Haas. Anda-Louise Bogza studierte am George Enescu Konservatorium und der Musikakademie in Bukarest und Prag (Klavier, Cembalo und Gesang). Erste Engagements erhielt die junge Sopranistin an der Staatsoper und der Nationaloper Prag, Opernhäuser denen Anda-Louise Bogza auch heute noch verbunden und in zahlreichen Rollen zu erleben ist, wie u.a. als Jenůfa, Katia (Katia Kabanová), Sina (Hans Krasa Verlobung im Traum), Donna Anna (Don Giovanni), Leonora (Il Trovatore), Aida, Tosca, Giorgetta (Il Tabarro), Amelia (Un ballo in maschera), Elisabetta (Don Carlo), Lisa (Pique Dame), Minnie (La Fanciulla del West), Manon (Manon Lescaut) und Abigaille (Nabucco). 1994 – gewann sie den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Wien.

2008 – wurde sie ausgezeichnet mit dem „Thalia Preis 2007“ für die Rolle des Minnie in Giacomo Puccinis La Fanciulla del West. Unter den Konzertverpflichtungen der Sopranistin sind vor allem ihre Auftritte zu nennen im Musikvereinssaal Wien (Haydn – Jahreszeiten, Schubert – Messe Es dur, Verdi – Requiem), in 2008 im Festspielhaus Salzburg (Verdi – Requiem), in der Royal Albert Hall London (Dvořák – The Spectres Bride), im Brucknerhaus Linz (Janáček – Glagolitische Messe), im Amphitheater Madrid (Beethoven – IX. Symphonie), im Liederhalle Stuttgart (Rachmaninov – Die Glocken), in Bukarest Radio Hall (Brahms – Ein Deutsches Requiem), in Prag (Dvořák – Stabat Mater, Mahler – II., IV. Symphonie, Martinů – Gilgamesch, Verdi – Requiem), in der Jahrhunderthalle Frankfurt, im Châtelet Paris, am Opernhaus Nice, in der National Concert Hall Dublin, in Tokyo, Taipei – mit namhaften Orchestern wie u.a. der Tschechischen Philharmonie Prag, dem BBC  Orchestra London, dem Gewandhausorchester Leipzig oder Stuttgarter Philharmonikern.

September 2010
Photos: Anda-Louise Bogza

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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