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Csilla Boross

Csilla Boross studierte zuerst Klavier und dann Gesang an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest unter Judit Németh, Boldizsár Keönch, Ilona Tokody und Gabriella Imre und absolvierte Meisterkurse bei Ileana Cotrubas, Walter C. Moore, István Gáti, Ralf Döring, Anna Reynolds, Renato Bruson u. a. Ihre Karriere hat sie als Koloratursopranistin mit Rollen wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Gilda (Rigoletto), Violetta (La traviata), Kleopatra (Julius Caesar) begonnen. Gegenwärtig nimmt in ihrem Repertoire das dramatische Fach größeren Raum ein, z. B. Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Tatjana (Eugen Onegin), Tosca, Venus (Tannhäuser), Aida, Adriana Lecouvreur und Lady Macbeth, aus dem tschechischen Repertoire die Titelrollen in Janáčeks Jenůfa und Katja Kabanowa. In der Saison 2008/2009 sang Csilla Boross die Tosca am Nationaltheater in Szeged und an der Staatsoper Prag, die Violetta, Tatjana und Lady Macbeth am Nationaltheater Brünn, die Donna Anna am Ständetheater Prag, die Venus an der Ungarischen Staatsoper und in Japan.

In der Saison 2009/2010 sang Csilla Boross die Fiordiligi in Così fan tutte und Elettra in Idomeneo am Nationaltheater Prag, und Aida in der Neuinszenierung des Nationaltheaters in Brünn. In der Saison 2010/2011 gastierte sie am Teatro Verdi in Triest als Violetta, an der Opera Palm Beach als Abigaille in Nabucco, am Teatro Comunale in Modena als Lady Macbeth, am Teatro dell’Opera di Roma als Abigaille (unter Riccardo Muti), in Montpellier als Manon Lescaut u. a. Im Juli und August 2011 sang sie die Tosca in der Aufführung des Teatro dell’Opera di Roma in den Caracalla-Thermen. Im April und Mai 2012 wird sie die Abigaille an der Washington National Opera singen (Regie Thaddeus Strassberger, Dirigent Philippe Augin). Csilla Boross war 2002 – 2008 Solistin der Ungarischen Staatsoper in Budapest, mit der Saison 2008/2009 wechselte sie an das Nationaltheater Brünn. Für ihre Leistung in der Titelrolle in Madama Butterfly am Janáček-Theater des Nationaltheaters Brünn wurde sie mit dem Thalia-Preis 2009 ausgezeichnet.

September 2011
Photos: Csilla Boross

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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