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Jaroslav Malina

Der Szenograph, Kostümbildner, Maler, Graphiker und Lehrer Professor Jaroslav Malina wurde im Jahre 1937 in Prag geboren. Er studierte 1957–1961 an der Pädagogischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag und 1961–1964 am Lehrstuhl für Szenographie an der Akademie der musischen Künste bei František Tröster. 1990–2000 war er Lehrer an der selben Schule, 1996–1998 ihr Rektor. Er hielt Vorlesungen auch an Universitäten in den USA, in Japan, Finnland und Großbritannien, wo er im Jahre 2002 das Ehrendoktorat an der Nottingham Trent University erhalten hat. In den Jahren 1991, 1999 und 2003 war er Generalkomissar des Festivals Prager Quadriennale. Im Rahmen seiner Tätigkeit im eigenen Land und im Ausland (Slowakei, Finnland, Deutschland, Großbritannien, Polen, Rußland, Spanien, USA) schuf er an die 400 Bühnen- und Kostümentwürfe für Theater, Film und Fernsehen, veranstaltete an die 30 selbständigen Ausstellungen (Szenographie, Bilder, Graphik und Plakate) und nahm auch gemeinsam mit anderen Künstlern an vielen Ausstellungen teil. Er wurde mehrmals ausgezeichnet, unter anderem 1984 mit der goldenen Medaille bei der 7. Internationalen Triennale der Szenographie in Novi Sad (Jugoslawien). Seine Werke sind in den Sammlungen der Nationalgalerie, des Nationalmuseums, des Museums für angewandte Kunst, des Tschechischen Museums der Musik und des Theaterinstituts Prag vertreten, weiters in der Bezirksgalerie Liberec, im The Theatre Research Institute Columbus, in der San Francisco Performing, Arts Library and Museum, im The McNay Museum of Art San Antonio, in der Stiftung Sasakawa Peace Foundation und in vielen Privatsammlungen in Tschechien sowie im Ausland. Seine Arbeiten sind mehrmals in Fachzeitschriften (TD&T, BTR, Interscena) veröffentlicht worden, ein biographischer Artikel über ihn (von Giovanni Lista) ist in der Enzyklopädie La Scene moderne (Editione Carre, Paris 1997) zu finden. Im Jahre 1999 hat das Theaterinstitut Prag die Monographie Jaroslav Malina von Vlasta Gallerová, Věra Ptáčková und Jiří Machalický herausgegeben und im Jahre 2000 wurde er unter die zwölf zeitgenössischen Szenographen der Welt gewidmete Publikation von Tony Davis Stage Design (Roto Vision, London 2001) aufgenommen.

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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