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Jurij Slypyč

Demi-Solist

1989 hat das Staatliche Ballettkonservatorium in Kiew beendet und in den Jahren 1989-1993 wurde er Mitglied des Nationaltheaters in Kiew engagiert, wo er sehr bald die ersten großen Rollen interpretieren durfte (Prinz im Nußknacker, Albert und Hochzeitspaar in Giselle, Pas de trois im Schwanensee). Zwischen 1993-1997 wirkte er im Ballettensemble der Prager Laterna Magika (z.B. als Tamino in der Zauberflöte, trauriger Clown im Magischen Zirkus, Casanova in der gleichnamigen Inszenierung). Es folgte ein erfolgreiches Engagement im Ballettensemble des Prager Nationaltheaters, wo er in den Jahren 1997-2005 eine Fülle von Rollen des klassischen, neoklassischen und modernen Repertoires dargestellt hat. Zu seinen bedeutendsten Rollen gehörte Colin in La Fille mal gardée, Narr im Schwanensee und in Aschenbrödel, das Hochzeitspaar in Giselle, Benvolio in Romeo und Julia, Panther Baghíra im Ballett Mauglí, der junge Norman in dem Tanzdrama Psycho. Er hat auch in den Choreographien von Jurij Grigorowitsch (Béranger in Raymonda, Harlekin und im Französischen Tanz im Nußknacker), von Jiří Kylián (Sinfonietta, das Kind und die Wunder, Rückkehr in das Unbekannte Land), von Glen Tetley (Anubis in Sphinx, hier war seine Tanzpartnerin Daria Klimentová), von Alvin Ailey (Solotanz in The River), oder von G. Balanchine (Tarantella und Who Cares?). 1999 hat er sein Studium an der Akademie der musischen Künste in Moskau im Spezialfach Pädagogik – Choreographie und Theorie der Ballettkunst beim Akademiker Lavrovski beendet. Seit 2005 ist er als Pädagoge am Tanzkonservatorium der Hauptstadt Prag tätig. Ebenfalls seit 2005 ist er Mitglied des Ballettensembles der Staatsoper Prag, wo zu seinen größten Rollen Armand in der Kameliendame und Pas de trois im Schwanensee zählen.

Photos: Jurij Slypyč

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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