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Octavio Arévalo

Der in Mexico City geborene Octavio Arévalo studierte zuerst Klavierspiel. Im Jahre 1979 hat er sich dem Gesang zugewandt und u. a. am Konservatorium in Mailand (1984/1985) und an der Musikhochschule in München studierte. Im Jahre 1989 debütierte er im Staatstheater am Gärtnerplatz in München als Paolino (Cimarosa: Il matrimonio segreto). 1991 wurde er Solist am Luzerner Theater, an dem er u. a. den Don Narciso (Rossini: Il Turco in Italia), Belmonte (Mozart: Die Entführung aus dem Serail), Tamino (Mozart: Die Zauberflöte), Cassio (Verdi: Otello), Nemorino (Donizetti: L’elisir d’amore), Don Ottavio (Mozart: Don Giovanni), Rodolfo (Puccini: La bohème) und Pinkerton (Puccini: Madama Butterfly) sang. Im Februar 1992 debütierte er an der Wiener Staatsoper (Nemorino). Er gastierte an der Komischen und der Deutschen Oper in Berlin, am Teatro San Carlo in Neapel, an der Covent Garden Opera in London, an der Opéra Bastille in Paris, in Tokyo, San Diego, Mexico City, Marseille, Zürich, Genf, Madrid, Monte Carlo usw. und bei Festivals in Pesaro, Bregenz und Dresden. Als Riccardo in Donizettis Maria di Rohan sang er im Wiener Konzerthaus gemeinsam mit Edita Gruberova und als Leicester in Donizettis Maria Stuarda, wieder mit Edita Gruberova, im Herculessaal in München. Zu seinen Rollen gehören auch Rossinis Otello, Gounods Faust, Massenets Werther, Verdis Alfredo (La traviata), Don Carlo und Macduff (Macbeth), Puccinis Cavaradossi (Tosca) und Beethovens Florestan (Fidelio).

Die Diskografie von Octavio Arévalo umfasst Rossinis Il Signor Bruschino und Semiramide (Deutsche Grammophon), La vida breve von Manuel de Falla (Harmonia Mundi), Le Roi Arthus von Ernest Chausson (ORF), Donizettis Maria di Rohan und Maria Stuarda (beide mit Edita Gruberova in der Titelrolle, Nightingale) und Donizettis Adelia (BMG Ricordi).

Februar 2012
Photos: Octavio Arévalo

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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