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Richard Samek

Solist der Oper des Nationaltheaters

Richard Samek wurde in Třebíč geboren. Er absolvierte die Janáček-Akademie der musischen Künste in Brno in der Opernklasse von Prof. Anna Barová, sein Studium hat er privat bei Natalia Romanová fortgesetzt. Er debütierte am Nationaltheater in Brno als Faust in Mefistofele von Arrigo Boito und sang an dieser Bühne auch den Pierre Besuchow in Prokofjews Krieg und Frieden. Seit 1. 8. 2006 ist Richard Samek Solist an der Staatsoper Prag, an der er Rollen in Bernsteins Candide (Governor-Vanderdendur-Ragotski), in Puccinis Manon Lescaut (Edmondo), in Verdis Otello (Cassio) und in Donizettis Lucia di Lammermoor (Arturo) verkörpert hat. Weiter singt er hier in Mozarts Die Zauberflöte (Tamino), in Puccinis Turandot (Pang), in Verdis Nabucco (Ismael) und Puccinis La bohème (Rodolfo). Seit 1. 1. 2007 ist er gleichzeitig Solist am J. K. Tyl-Theater in Plzeň; zu seinen dortigen Rollen gehören der Herzog (Verdi: Rigoletto), Tamino (Die Zauberflöte), der Prinz (Dvořák: Rusalka), der Rodolfo, der Jeník (Smetana: Die verkaufte Braut), der Rinuccio (Puccini: Gianni Schicchi) u. a. Seit 2008 gastiert er auch am Nationaltheater Prag, in der Saison 2011/12 steht der Belmonte (Mozart: Die Entführung aus dem Serail) und Nathanaël und Spalanzani (Offenbach: Hoffmanns Erzählungen) auf seinem Programm. Er ist seit 2010 ständiger Gast an der Staatsoperette Dresden, an der er die Titelrollen in Strauss’ Der Zigeunerbaron und in Lehárs Der Graf von Luxemburg kreiert hat. In der Saison 2011/12 wird er als Števa (Janáček: Jenůfa) in Rennes, Limoges und Reims gastieren.

Richard Samek ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. des Internationalen Antonín Dvořák-Wettbewerbes in Karlovy Vary (3. Preis in der Kategorie Oper, 2. Preis in der Kategorie Lied und der Preis “Talent des Jahres”), des Mikuláš Schneider-Trnavský-Wettbewerbes (3. Preis und der Preis für einen vielversprechenden Sänger). Er widmet sich auch dem Konzertgesang und ist in mehreren Ländern Europas, in Kanada und Japan aufgetreten, wo er mit renommierten Kammer- und symphonischen Orchestern arbeitete. Im Jahre 2010 sang er den Tenorpart in Janáčeks Glagolitischen Messe in der Suntory Hall in Tokyo (das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra dirigierte Jakub Hrůša). Er sang auch bei wichtigen internationalen Festivals (Prager Frühling, Mährischer Herbst, Dvořáks Prag, Prager Herbst, Janáčeks Hukvaldy usw.).

August 2011
Photos: Richard Samek

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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