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Roman Kofman

Dirigent

Roman Kofman studierte am Tschaikowsky Konservatorium in Kiew Violine, sein Studium hat er 1961 abgeschlossen. Zwei Jahre danach wurde er 1. Konzertmeister des Kiewer Kammerorchesters. 1971 beendete er sein Studium des Dirigierfaches, 1978 wurde er zum Professor am Kiewer Tschaikovsky Konservatorium ernannt, an dem er bis heute als Leiter der Dirigentenklasse für Oper und Konzert tätig ist. Roman Kofman war Chefdirigent des Donetzer Philharmonischen Orchesters (Ukraine), des Symphonischen Orchesters Seoul und des Philharmonischen Orchesters Pommern, als Gastdirigent war er mit der Warschauer Nationaloper verbunden. Seit 1990 ist er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Kiewer Kammerorchesters. Zu Beginn der 90er Jahre gründete er zusammen mit einem seiner Schüler das Nationale Philharmonische Orchester in der Ukraine. Aufgrund einer Tournee mit diesem Orchester wurde Roman Kofman sofort von führenden westlichen Institutionen und Orchestern zu Konzerten und CD-Produktionen (u.a. Bayerischer Rundfunk, Saarländischer Rundfunk, Westdeutscher bzw. Mitteldeutscher Rundfunk, Münchener Philharmoniker u.a.), ebenso wie in die USA, nach Asien und Afrika eingeladen. 2002 wurde er für seine Aufnahme von Tschaikowsky-Opernarien mit Julia Varady mit dem »Preis der deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Er hat auch zahlreiche Aufnahmen bei Firmen Melodia, Teldec, Orfeo u.a. herausgebracht. Im Jahre 2003 erhielt Roman Kofman die Auszeichnung »Nationalkünstler der Ukraine«. Er ist auch schöpferisch tätig, komponierte verschiedene Werke für großes Orchester, für Kammerorchester und für Chor, schrieb mehrere Theater- und Filmmusiken und schrieb ein Buch Dirigenten. Psychologische Elemente. Seit der Saison 2003/2004 ist Roman Kofman Generalmusikdirektor der Stadt Bonn und Chefdirigent des Beethoven-Orchesters Bonn.

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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