Regie
Stephen Taylor, gebürtig aus Birmingham, studierte Englisch am Trinity College Cambridge. 1991 – 1995 war er als Regieassistent am Genfer Grand Théâtre tätig, wo er an Einstudierungen der Regisseure Nicholas Hytner, Matthias Langhoff, Benn Besson u.a. beteilgt war. Seit 1992 arbeitet er regelmäßig in Genf, Strassburg, Lyon und Paris mit Pierre Strosser zusammen. Unter anderem bereitete er zusammen mit ihm die Neuaufführung ihrer gemeinsamen Regie von Wagners Der Ring des Nibelungen aus dem Pariser Théâtre du Châtelet im Rahmen der ersten australischen Einstudierung des Zyklus Adelaide vor. An der Pariser Oper war er als Assistent von Jérôme Savary in der neuen Inszenierung von Rigoletto tätig, mit Pierre Strosser arbeitete er da bei Woyzeck und mit Dominique Pitoiset bei Don Giovanni zusammen. An der Comédie Française assistierte er Catherine Hiétel bei der Aufführung von Pinters Die Heimkehr. Im Januar 1997 bereitete er für die Königliche Oper Kopenhagen die Wiederaufführung von Poulenc’ Gespräche der Karmeliterinnen in der ursprünglichen Regie von Françoise Rochaixe vor. Ähnlich leitete er auch Wiederaufführungen von Mozarts Oper Così fan tutte (ursprüngliche Regie Ezio Toffolutti) an der Pariser Oper Palais Garnier und am venezianischen Teatro Malibran. Für die Festspiele in Glyndebourne und die Londoner Proms studierte er 1998 die Wiederaufführung von Rossinis Der Graf Ory (ursprüngliche Regie Jérôme Savary) ein. Im Januar 2003 bereitete er die Wiederaufführung von Figaros Hochzeit (ursprüngliche Regie Nicholas Hytner) am Genfer Grand Théâtre und 2004 an der Mulhouses Opéra National du Rhin, in Colmar und in Strassburg vor. 2004 brachte er ferner Fausts Verdammung (ursprüngliche Regie Robert Lepage) an der Pariser Opéra Bastille und Othello (ursprüngliche Regie Willy Drecker) am Genfer Grand Théâtre zur Wiederaufführung.
Seit 1998 arbeitet er regelmäßig mit jungen Sängern im Centre de Formation Lyrique an der Pariser Oper, mit denen er bisher halbszenische Aufführungen der Opern La traviata, Faust, Werther, Die Perlenfischer und Romeo a Julia einstudiert hat. Im November 1999 übernahm er die Regie der Inszenierung von Idomenea unter Leitung von Louise Langré an der Opéra National de Lyon. Seine Einstudierung von Brittens Die Schändung der Lukretia mit dem Ensemble Jeunes Voix du Rhin an der Opéra National du Rhin wurde 2001 in Colmar, Mulhouse und in Strassburg und noch einmal 2007 am Pariser Théâtre de l’Athénée und im Centre Dramatique National d’Hérouville (Comédie de Caen) aufgeführt. Für die Festspiele des Nuits Romantique du Lac du Bourget übernahm er 2003 die Regie der neuen Inszenierung der Oper Don Pasquale, die am Théâtre du Casino in Aix-les-Bains unter Leitung von Laurent Campellone aufgeführt wurde.
2005 führte er mit Dominique Pitoiset Regie bei Haydns Oper L’Isola disabitata für das Atelier Lyrique de l’Opéra de Paris, das Théâtre de Suresnes und die Opernhäuser in Caen und Rennes. In Petersburg, im Moskauer Bolschoitheater, in Soul und in Tokio inszenierte er die Wiederaufführungen der Einstudierung von Wagners Der Ring des Nibelungen, die ursprünglich für das Petersburger Marientheater gemacht wurde. 2006 übernahm er die Regie der Operette von Franz Lehar Frühling für die Pariser Opéra Comique und das Théâtre de Suresnes. 2007 führte das Pariser Palais Garnier seine halbszenische Einstudierung von Liebesszenen aus Brittens Ein Sommernachtstraum (mit dem Orchester der Opéra National de Paris unter der Leitung von Edward Gardner) auf. 2008 beteiligte er sich zusammen mit Dominique Pitoiset an der Regie der neuen Inszenierung von Purcells Oper Dídó und Aeneas am Théâtre de Suresnes und am Amphithéâtre de l’Opéra Bastille in Paris und 2009 wird er sich für die Arbeit an der neuen Inszenierung von Der Troubadour am Genfer Grand Théâtre vorbereiten.
Inszenatoren
- Die fliegende Holländer: Regie
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22. 05. 2012 um 19:00
G. Verdi: Il Trovatore
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23. 05. 2012 um 19:00
G. Rossini: Der Barbier von Sevilla
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24. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
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