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Vladimír Čáp

Bühnen- und Kostümbildner Vladimír Čáp wurde 1959 in Bratislava geboren. Er studierte Bühnenbild an der Hochschule der musischen Künste Bratislava und absolvierte zwei Studienaufenthalte in Frankreich bei Prof. Denis Babelet und Guy Claud François. 1984–2001 war er am Jonáš-Záborský-Theater Prešov als Bühnenbildner tätig, ab 2003 wirkte er an der Hochschule der musischen Künste als Pädagoge. Während seiner künstlerischen Laufbahn arbeitete er mit professionellen und auch Amateurtheatern in der Slowakei (Slowakisches Nationaltheater Bratislava, Neue Bühne Bratislava, Astorka Korzo 90, Theater in Prešov, Košice, Spišská Nová Ves, Zvolen, Žilina, Prešov und Bánska Bystrica), in Tschechien (Nationaltheater Prag, Theater Husa na provázku Brno) und auch im Ausland (Scena 5 Lublin – Polen, Fairplay Molbaek – Dänemark) zusammen. Er nahm an vielen inländischen und ausländischen Ausstellungen (Ungarn, Serbien, Dänemark, Kanada) teil und wurde zweimal mit dem Doska – Preis Doska für das beste Bühnenbild (2002, 2006) ausgezeichnet. Für die Oper des Slowakischen Nationaltheaters schuf er viele Bühnenbilder, mit denen er sich am Interpretationsprofil des Theaters mitbeteiligte. Zusammen mit dem Regisseur Jozef Bednárik inszenierte er Mozarts Oper Don Giovanni (2001), Rossinis Aschenbrödel (2003), Donizettis Die Regimentstochter (2004), Puccinis Turandot (2006) und das Monodrama Meisterklasse von Terrence McNally (2002), mit dem Regisseur Pavel Smolík studierte er Verdis Falstaff (1999), Donizettis Der Liebestrank, Thomas’ Hamleta (2000) und die Oper Der goldene Hahn von Rimski-Korsakow (2002) und Verdis Ein Maskenball (2004) ein. Im Prager Nationaltheater arbeitete er zusammen mit Jozef Bednárik an Bizets Carmen (1999), im Staatstheater Košice beteiligte er sich an der Inszenierung von Puccinis Toska unter Regieführung von Roman Polák (2002). Mit Jozef Bednárik arbeitete er auch an Musical-Projekten (u.a. Cabaret, Nitra 2004) zusammen. Die künstlerische Laufbahn von Vladimír Čáp ging vorzeitig bei der Arbeit an Bednáriks Inszenierung von Puccinis Manon Lescaut für die Staatsoper Prag zu Ende. Vladimír Čáp starb am 31. 1. 2007.

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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